30 Fuß BlueStorm – Rohbau bald abgeschlossen

Zug um Zug vervollständigt sich der Bau. Langsam nähert man sich den wirklich zeitintensiven Bauabschnitten, sobald die „Plattenarbeit“ abgeschlossen ist. Mittlerweile ist der Innenausbau in den größeren Abschnitten fertig. Das Mittelschiff zeigt die übliche Aufteilung in Sitzbereich und Kojen im Vorschiff.

Blickt man nach achtern, findet man an der Steuerbordseite einen großzügigen Toilettenraum mit Pump-WC, auf Wunsch des Eigners. Dieser sollte ausdrücklich nicht, wie bei vielen anderen Booten dieser Größe, ein enges „Verlegenheitskämmerlein“ werden, sondern genügt mit Pump-WC, Spiegel, kleinem Waschbecken, zu öffnendem Bulleye und kleinen Schaps auch den anspruchsvolleren Bedürfnissen weiblicher Crewmitglieder. Schließlich segelt keiner gern allein…!
Die Aufteilung der Pantry steht derzeit in der Planung. Dahinter an Backbord befindet sich eine geräumige Hundekoje, in der auch eventuell zwei Personen schlafen können. Sie sollten sich allerdings „sehr mögen“. Die Gestaltung der Hundekoje führt dazu, dass Staumöglichkeiten in der Plicht auf der Steuerbordseite untergebracht sind, genug für Leinen und Fender und sonstiges Gepäck.
Die Plicht bietet in ihrer Tiefe viel Schutz gegen Wind und Wetter, ist aber nicht zu tief für einen sicheren Blick nach vorn. Um die Plicht verläuft ein Süll, was sich ebenfalls als Schutz auf den kleineren BlueStorms bewährt hat.

In Folge des breiteren Hecks wird der 30 Fuß Bluestorm mit einer Doppelruderanlage gesteuert. Eine Einzelruderanlage hätte man zu tief dimensionieren müssen und hätte den Tiefgang von 0,9 m übertroffen. So war es jetzt nicht nötig, die Ruderblätter gegen Grundberührung klappbar zu konzipieren. Sollte BlueStorm auf geeignetem Grund trockenfallen, so steht er auf eingeholtem Schwert und den carbonverstärkten Ruderblättern auf einer sicheren Dreipunktauflage – das ideale Wattenboot. Der Saildrive befindet sich dann gut geschützt dazwischen.
Im Unterschied zum kleineren BlueStorm verfügt die 30 Fuß Variante über ein kurzes Achterdeck. Damit ist nicht nur ein Festigkeitselement verbaut, sondern es verbirgt den gesamten Rudermechanismus beidseitig der Pinne, ohne das sich darin etwaige Leinen vertüdeln könnten. Im Spiegel befindet sich mittig ein ausreichend dimensioniertes Speigatt neben zwei weiteren Abflusslöchern in den Ecken.
Mit dem Speigatt auf Bodenhöhe gewinnt man außerdem die dritte Stufe zum Einstieg über die Badeleiter, die dann nur noch zwei Sprossen haben braucht.

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