30 Fuß BlueStorm – study plans

Das Konzept soll alle Vorteile des bisherigen BlueStorm beibehalten. Mit einer Verdrängung von ca. 1,5 to. und einer Breite unter 3m bleiben auch die Trailereigenschaften erhalten. Das geringe Gewicht macht in jeder Hinsicht das Handling einfach. Eine Standardbeseglung von 37qm ist nicht nur für den Einhandsegler unkompliziert, sondern lassen auch guten Speed aufgrund des geringen Bootsgewichts erwarten.

Das neue Kozept zeigt nicht mehr das bislang bewährte Backdeckdesign. Der langgezogene, mäßig hohe Aufbau verfügt über genügend Raum zu einer individuellen Innengestaltung mit fester Nasszelle und Stehhöhe.

Statt der bisherigen Ballastschwertkonstruktion sorgt nun wahlweise ein Hub- oder Schwenkkiel für ein noch stärker aufrichtendes Moment. Die Planungen haben auch Einfluss auf das Konzept des 22 Fuß BlueStorm. Hier bieten wir nun ebenfalls verschiedene Kielversionen an. Die Motorisierung richtet sich ganz nach Kundenwunsch. Ob Einbaumaschine oder Aussenborder im Schacht, das Platzangebot für unterschiedliche Antriebskonzepte ist in jeder Hinsicht mehr als ausreichend.

Technische Daten

  • Länge: 9,00m
  • Breite: 2,90 m
  • Verdrängung: 1,5 to
  • Ballast (Hubkiel): ca. 350kg
  • Tiefgang: bis 1,70m
  • Stehhöhe: 1,70m
  • Masthöhe: 10,00m
  • Kategorie C

Mit BlueStorm an die Côtes d’Azur – unter den Schönen und Reichen

Warum also nicht einmal die Côte d’Azur? Sonne und Wind garantiert, herrliche Buchten soweit man schaut und mondäne Ankerplätze zwischen Superyachten. Hier ein kurzer Bericht eines Kunden, der mit Familie über mehrere Tage von Italien nach Monaco segelte:

Geschafft – das Nadelöhr auf den Weg nach Süden, den Gotthard-Tunnel, haben wir mit unserem Trailergespann ohne Stau durchfahren. Spät abends noch die vier Stunden zu fahren, um von Rastatt den Alpenkamm zu durchqueren, hat sich während der Ferienzeit bewährt. Nur noch bis Bellizona-Süd und dann hinten in die BlueStorm kriechen, um am nächsten Morgen unser Ziel Finale Ligure, ungefähr 50 km westlich von Genua, an der italienischen Riviera zu erreichen.

Am frühen Nachmittag erreichen wir die Marina, zahlen unseren Obulus, um die Sliprampe nutzen zu dürfen und verbringen die erste Nacht auf dem Wasser.

Es geht nach Westen, an die Côte d’Azur, one-way. Auto und Trailer lassen wir in Finale Ligure, Plan ist bis Toulon zu segeln und dann mit dem Zug zurück, um das Gespann zu holen.

Pier, im Hafen von Monaco

Über Allasio und San Remo segeln wir die nächsten Tage nach Monaco. Wir lassen es uns nicht nehmen, mit unserem 23 Fuß Trailer-Sailer in den Port de Monaco einzulaufen. Neben einigen 50 m Yachten bekommen wir einen Liegeplatz zugewiesen, dessen Landanschlusskabel den Durchmesser unseres Mast hat und wo ein Schild „Private Yacht“ auf der Pier steht.

Durch die Häuserschluchten dröhnt immer wieder mal ein Lamborghino oder Ferrari, mit denen die Besitzer Gassi fahren. In den Straßencafés sitzen die Schönen und die Reichen und die ganz schön Reichen, und wir mitten drin mit unserer „Yacht“ im Hafen.

Den Stadtrundgang machen wir auf den Spuren der Formel 1 Strecke, huldigen der Schwimmbad-Schikane, der Rascasse-Kurve, der Casino-Kurve, der Loews-Kurve, dem Tunnel. Und überall original Gummiabrieb auf dem Asphalt. Alles ganz nett, muss man auch mal gesehen haben, aber am nächsten Morgen ist es wieder schön, die Segel zu setzten und die Showelt hinter sich zu lassen.

Das bekannte Meeresmuseum von Monaco

Es geht zur Île St-Honorat, eine Klosterinsel vor Cannes, so ziemlich das Gegenteil von Monaco. Der Wind weht günstig, Spinnaker hoch und das Potenzial der BlueStorm ausloten. Bei guten vier Windstärken von achtern laufen wir neun Knoten, teilweise 10, wir fliegen an 40 Fuß Yachten vorbei, als würden diese ankern. Einfach super!

Kleiner Hafen Île St.-Honorat

Schnell sind wir am Tagesziel angekommen, werfen Anker, schwimmen, schnorcheln und lassen es uns gut gehen. Am nächsten Morgen laufen wir in den kleinen Hafen (nur für Boote < 8 m) der Klosterinsel ein und lassen die Ruhe des Klosterlebens auf uns wirken.

Im Kloster kaufen wir eine exklusive Flasche Rotwein, deren Trauben von den paar Reben stammen, die das Kloster auf der Insel pflegt. Weiter geht es, mit einem Zwischenstopp in St. Raphael, zu einem meiner Lieblingsplätze an der Côte d’Azur, zur Île de Port-Cros.

Mediterranes Flair in Port Cros

In der Bucht Port-Cros legen wir uns an den Holzsteg. Die Insel gehört zum Nationalparkgebiet und lädt zum Wandern ein. Es gibt gut ausgebaute Pfade, um das Innere der Insel zu erkunden. Wir bleiben daher einen weiteren Tag und machen uns dann auf zur Île de Poquerolles, mit einem Abstecher nach Bormes-les Mimosas auf dem Festland.

Porquerolles

Auch hier stimmt, wie in allen französischen Yachthäfen, das Preis-Leistungs-verhältnis. Mit 12 bis 15 € für die BlueStorm plus 2 € für die Duschen bekommt man moderne und saubere Einrichtungen. Auf Porquerolles hält uns Starkwind aus westlicher Richtung davon ab nach Toulon zu kommen. Aber es gibt wüstere Orte, um im Hafen bleiben zu müssen.

Buchten von Porquerolles

Kurzerhand mieten wir uns ein Tandem und erkunden die Insel. Nach zwei Tagen lässt der Wind nach, wir entscheiden uns nach Hyères-Plage statt nach Toulon zu laufen. Von dort komme ich auch gut zum Bahnhof in Toulon. Nur die Zugfahrt dauert deutlich länger als geplant. Erst Verzögerungen bei der französischen Bahn, damit den Anschlusszug in Italien verpasst und der Folgezug fuhr nur eine Station, brach dann zusammen und ich musste auf den Ersatzzug warten. Mit einiger Verspätung erreiche ich dann Finale Ligure. Auto und Trailer finde ich wohlbehalten vor, Fahrt zurück war dann nur eine Frage der Zeit.

Unser Törn ist nun leider vorbei. Über die Sliprampe in Hyères-Plage holen wie die BlueStorm aus dem Wasser. Zwischen jeder Menge kleiner Motorboote, die für das Wochenende regelrecht ins Wasser geschmissen werden, kommt eine gewisse Hektik auf. Aber um die Mittagszeit ist alles verzurrt und es geht zurück nach Hause. Auf französischen Autobahnen kann man auch das Trailergespann ordentlich laufen lassen, so dass auch die gut 1000 km an einem Tag zu schaffen sind. Für irgendwas müssen ja die hohen Autobahngebühren gut sein.

Hanseboot 2012

Bio-Kanu aus Naturprodukten

Entgegen erster Planungen, die Bootsmesse in Friedrichshafen zu besuchen, werden wir dieses Jahr wieder in Hamburg (27.10. – 04.11.2012) ausstellen.

Neben BlueStorm ist auch ein echtes Liebhaberstück unseres Bootsbaumeisters zu sehen – ein 2er Kanu, gebaut aus Naturprodukten. Dieses Boot kann man getrost Bio-Kanu nennen, denn es besteht gänzlich aus nachhaltigen Rohstoffen. Kork, Flachs und edle Hölzer fanden genauso Verwendung wie das alles verbindene Bio-Harz, aus dem die mineralischen Ölanteile durch natürliche Substanzen ersetzt wurden. Das hochglänzende Resultat sieht nicht nur wegen der äußerst eleganten Form sensationell aus – ein echtes Lifestyle-Produkt!

Besuchen Sie uns und lassen Sie sich überraschen!

BlueStorm Rumpfschalen im Angebot

BlueStorm Rumpf mit Schwertkasten und Bodenwrangen

Für alle, die vom eigenen Bootsbauprojekt träumen, aber auch den Aufwand in Material und Zeit in Grenzen halten wollen, bieten wir jetzt den bewährten BlueStorm Rumpf als Baugruppe an. Der Lieferumfang enthält die formverleimte Rumpfschale, wahlweise Schwertkasten oder Versteifungen des U-Spant für einen Flossenkiel, Scheuerleiste und Transportspanten. Der Rumpf ist außen grundiert und fertig für die Endlackierung. Natürlich können nach Absprache auch noch weiter Einbauten, wie Bodenwrangen, Spanten und Schotten vorgenommen werden.

Mit dem Erwerb der Schale hat man völlig freie Hand zur Gestaltung des eigenen Bootes. Nachdem uns einige Anfragen bezüglich eines offenen BlueStorm Daysailers oder diversen anderen Designs zugegangen sind, haben wir diese Möglichkeiten für den versierten Selbstbauer geschaffen.

Mit zum Lieferumfang gehört ebenso ein Segel- und Beschlagsplan.

Zur Zeit gibt es nur wenige Angebote dieser Art auf dem Markt. Vor allem profitiert der Selbstbauer von unseren Erfahrungen im Bau leichter und schneller Kompositrümpfen, die mit ca. 200kg Gewicht eine hohe Festigkeit aufweisen. Der Selbstbauer spart mit einer gekauften Schale ca. ein Viertel der Bauzeit, da alle Vorbereitungen bezüglich Bau der Helling und der Mallen entfallen, ein enormer Vorteil, auch kostensparend und vor allem nervenschonend, zumal nur eine sauber ausgerichtete Helling mit exakten Mallen einen perfekten Rumpf hervorbringt.

Bei Interesse lassen Sie sich bitte über alle Ausstattungsmöglichkeiten der Ausbauschalen beraten. Wir freuen uns über Ihre Anfrage.

Unfallschaden – Refit der Rumpfhaut

Böse Überraschung in Ufernähe: Im Wasser unsichtbare Pfähle der Uferbestigung hatten einen betagten Jollenkreuzer im Unterwasserschiff nahezu „perforiert“. Die alte Rumpfhaut hatte den punktuellen Belastungen nicht mehr Stand gehalten und wies mehrere faustgroße Löcher auf. Zum Glück konnte der Eigner sein Boot vorm Sinken bewahren und noch rechtzeitig an Land bringen. Der Ablauf der Reparatur ist unter -Bootsbauservice – im Einzelnen beschrieben.